Einordnung der Redaktion auf Basis der oben belegten Antworten —
beschrieben wird das angestrebte Handeln der Parteien, keine Wirkungsprognose.
Zur Methodik.
Die Sachfrage trennt die Parteien im Grad der Festlegung auf Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit. SPD und Grüne bekennen sich ausdrücklich zu Vision Zero und setzen Tempo 30 flächendeckend beziehungsweise als verteidigten Bestand um; die Linke fordert Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit für Bund und Berlin. Die CDU bezieht die Gegenposition: Tempo 50 soll auf Hauptstraßen der Regelfall bleiben, Tempo 30 nur an einzelnen sensiblen Orten gelten. Das Programm der AfD enthält zum Geschwindigkeits-Hebel keine Aussage; stattdessen fordert es einen verbesserten Verkehrsfluss auf Hauptstraßen.
Muster der Positionen: Eine Partei gegen die übrigen
Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit
Tempo 50 als Regelfall auf Hauptstraßen
Grüne und Linke wollen Tempo 30 als durchgängige, flächendeckende Regel für ganz Berlin, die SPD setzt Tempo 30 dagegen gezielt nur rund um Kitas, Schulen, Spielplätze und Seniorenheime ein, während die CDU an Tempo 50 als Regelfall auf Hauptstraßen festhält.Ohne Aussage: AfDReihenfolge nach Programmtext, keine Abstände.Punkte = Parteien in ihren Farben ( CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD); hohl = ohne Aussage; halb gefüllt = äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage.
Grundlage: »Die CDU bezieht die Gegenposition: Tempo 50 soll auf Hauptstraßen der Regelfall bleiben, Tempo 30 nur an einzelnen sensiblen Orten gelten.«