Bei Sozialwohnungsbestand und Bindungsauslauf trennt die Parteien, ob sie den strukturellen Mechanismus selbst adressieren oder nur den Neubau erhöhen. Nur die Linke setzt direkt am Bindungsauslauf an, mit einer Verlängerung der Förder-Bindungsdauer auf mindestens 50 Jahre sowie ergänzenden Bestandsankäufen. SPD und Grüne erhöhen stattdessen die Sozialbindungsquote bei Neubauten auf 50 Prozent, ohne den Bindungsauslauf im Bestand oder alternative Bindungsmodelle zu benennen. Die CDU äußert sich nur zu einem allgemeinen Ausbauziel der landeseigenen Unternehmen, das nicht spezifisch auf sozial gebundenen Wohnraum bezogen ist. Die AfD lehnt neuen Sozialwohnungsbau unter Verweis auf eine Fehlbelegungs-Zahl ab und fordert stattdessen Mietzuschüsse für den freien Markt.
Muster der Positionen: Eine Partei gegen die übrigen
Sozialwohnungsbestand/-bindung ausbauen
Sozialwohnungsbau ablehnen, Mietzuschüsse statt Bindung
Nur die Linke setzt direkt am Auslaufen der Sozialbindungen an und kauft zusätzlich Bestände an, während SPD und Grüne lediglich die Quote bei Neubauten erhöhen; die AfD lehnt neuen Sozialwohnungsbau ab und setzt stattdessen auf Mietzuschüsse.Ohne Aussage: CDUNur die Linke setzt direkt am Bindungsauslauf an; SPD und Grüne erhöhen stattdessen die Sozialbindungsquote bei Neubauten, ohne den Bestand zu adressieren.Die Reihenfolge folgt den Programmtexten; die Abstände zwischen den Plätzen sind gleich.Punkte = Parteien in ihren Farben ( CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD); hohl = ohne Aussage; halb gefüllt = äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage.
Grundlage: »Die AfD lehnt neuen Sozialwohnungsbau unter Verweis auf eine Fehlbelegungs-Zahl ab und fordert stattdessen Mietzuschüsse für den freien Markt.«