Einordnung der Redaktion auf Basis der oben belegten Antworten —
beschrieben wird das angestrebte Handeln der Parteien, keine Wirkungsprognose.
Zur Methodik.
Bei der Schulgliederung trennt die Parteien der Systemzuschnitt: CDU und AfD erhalten das gegliederte System und bauen selektive Angebote aus (CDU: Stärkung des Gymnasiums, Ablehnung von Schulform-Experimenten; AfD: Elite-Gymnasien für Hochbegabte, Aufnahmetests), während SPD, Grüne und Linke die Gemeinschaftsschule ausbauen — SPD und Grüne verdoppeln ihre Zahl ohne Zeitpunkt, die Linke bindet den Ausbau an eine bezifferte Frist (bis 2031) und an qualitative Mindeststandards. Keine der fünf Parteien führt die Schulleistungsforschung zu Leistungs- oder Verteilungseffekten der Gliederung selbst als Beleg an; die Linke koppelt ihren Ausbau jedoch als einzige Partei an eine wissenschaftliche Begleitstudie über den gesamten Bildungsweg. Der Unterschied liegt damit primär in der Systemrichtung, nicht im Evidenzbezug.
Muster der Positionen: Zwei Richtungen
gegliedertes Schulsystem mit selektiven Angeboten erhalten
Gemeinschaftsschulen ausbauen
SPD und Grüne verdoppeln die Zahl der Gemeinschaftsschulen ohne Zeitpunkt, die Linke bindet den Ausbau an eine bezifferte Frist bis 2031 und an qualitative Mindeststandards.Punkte = Parteien in ihren Farben ( CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD); hohl = ohne Aussage; halb gefüllt = äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage.
Grundlage: »Bei der Schulgliederung trennt die Parteien der Systemzuschnitt: CDU und AfD erhalten das gegliederte System und bauen selektive Angebote aus (CDU: Stärkung des Gymnasiums, Ablehnung von Schulform-Experimenten; AfD: Elite-Gymnasien für Hochbegabte, Aufnahmetests), während SPD, Grüne und Linke die Gemeinschaftsschule ausbauen — SPD und Grüne verdoppeln ihre Zahl ohne Zeitpunkt, die Linke bindet den Ausbau an eine bezifferte Frist (bis 2031) und an qualitative Mindeststandards.«