Einordnung der Redaktion auf Basis der oben belegten Antworten —
beschrieben wird das angestrebte Handeln der Parteien, keine Wirkungsprognose.
Zur Methodik.
Bei öffentlichem Eigentum trennt die Parteien der Grad der Festlegung. Die Linke verhängt einen Privatisierungsstopp und treibt aktive Rekommunalisierung und Vergesellschaftung voran; die SPD verankert eine Privatisierungsbremse in der Verfassung und strebt nach der bereits erfolgten Übernahme von Strom- und Fernwärmenetz einen Rückkauf der GASAG an; die Grünen schließen den Verkauf öffentlicher Liegenschaften und Infrastruktur aus und wollen ausgegliederte Landesunternehmen zurückintegrieren. Die CDU lehnt Enteignungen ab und hält am Grundsatz des Verbleibs landeseigener Liegenschaften fest, öffnet aber für Einzelfälle ohne Nutzungsperspektive eine Veräußerungsoption. Die AfD äußert sich nur zu Landesbeteiligungen — dort effizienzorientiert und gegen deren Nutzung zur Umgehung von Haushaltsregeln —, zur zentralen Eigentumsfrage bei Netzen und Wohnungsbestand einschließlich des Volksentscheids ›Deutsche Wohnen & Co enteignen‹ enthält ihr Programm keine Aussage.
Muster der Positionen: Zwei Richtungen
Ausbau bzw. Rückkauf öffentlichen Eigentums
Verbleibs-Grundsatz mit Einzelfall-Öffnung für Verkauf
Die Linke geht mit Privatisierungsstopp und aktiver Vergesellschaftung am weitesten, SPD und Grüne verankern Privatisierungsbremsen und wollen Bestände zurückkaufen bzw. reintegrieren; CDU und AfD äußern sich beide nur zu Randfragen des Eigentumsthemas — die CDU zum Grundsatz des Verbleibs mit Öffnung für Einzelfallverkäufe, die AfD nur eng zu Landesbeteiligungen —, ohne dass sich zwischen beiden eine Rangfolge ablesen lässt.Die Linke verhängt zusätzlich einen Privatisierungsstopp und treibt aktive Vergesellschaftung voran, die schärfste Festlegung der ersten Gruppe. Die AfD äußert sich nur zu Landesbeteiligungen (effizienzorientiert, gegen deren Nutzung zur Umgehung von Haushaltsregeln) — zur zentralen Eigentumsfrage bei Netzen und Wohnungsbestand einschließlich des Volksentscheids ›Deutsche Wohnen & Co enteignen‹ enthält ihr Programm laut Synthese keine Aussage; da sie aber formal teilweise_angesprochen und erkennbar nicht auf Ausbau/Rückkauf gerichtet ist, wird sie hier der Verbleibs-Gruppe zugeordnet, mit deutlich schwächerer und thematisch engerer Festlegung als die CDU.Reihenfolge nach Programmtext, keine Abstände.Punkte = Parteien in ihren Farben ( CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD); hohl = ohne Aussage; halb gefüllt = äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage.
Grundlage: »Bei öffentlichem Eigentum trennt die Parteien der Grad der Festlegung.«