Einordnung der Redaktion auf Basis der oben belegten Antworten —
beschrieben wird das angestrebte Handeln der Parteien, keine Wirkungsprognose.
Zur Methodik.
Beim Kitaausbau trennt die Parteien vor allem die Steuerungsphilosophie: Die Linke setzt auf öffentlich gesteuerten Zugang und wachsende öffentliche Trägerschaft — Belegungsmanagement, automatischer Gutschein, Ausbau der Eigenbetriebe auf ein Drittel des Angebots, Verzicht auf Zusatzzahlungen und Bußgelder. SPD und Grüne kombinieren automatische Gutscheinvergabe mit Kapazitätsförderung (Investitionsmittel, Eigenbetriebe beziehungsweise Betriebskitas), ohne zur Trägerschaftsfrage selbst Position zu beziehen. Die AfD kündigt ebenfalls einen bedarfsgerechten Ausbau an, stellt ihn aber als einzige Partei in ein Paket, das den Zuschnitt des Systems verändert: Förderung kleiner und privater Träger, ein Landeserziehungsgeld als finanzierte Alternative zur Fremdbetreuung sowie — in der benachbarten Sachfrage zur Kita-Qualität — die Rückverlagerung der Vorschule an die Grundschulen und eine verpflichtende Kita-Sprache. Die CDU benennt mit dem Ausbau von 24-Stunden-Kitas nur ein auf Schichtberufe begrenztes Instrument und äußert sich weder zur allgemeinen Platzknappheit noch zur Trägerschaftsfrage.
Muster der Positionen: Eine Partei gegen die übrigen
öffentlich gesteuerte Kapazität und Zugang
private Träger und Alternative zur Fremdbetreuung
Die Linke geht beim Kitaausbau mit öffentlicher Trägerschaft und dem Verzicht auf Zusatzzahlungen am weitesten, SPD und Grüne setzen auf automatische Gutscheine und Kapazitätsförderung ohne eigene Position zur Trägerschaft, und die AfD will private und kleine Träger stärken. CDU: äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage — Die CDU benennt mit dem Ausbau von 24-Stunden-Kitas nur ein auf Schichtberufe begrenztes Instrument und äußert sich weder zur allgemeinen Platzknappheit noch zur Trägerschaftsfrage.Die Linke geht mit öffentlicher Trägerschaft und Verzicht auf Zusatzzahlungen am weitesten; SPD und Grüne kombinieren Gutschein und Kapazitätsförderung, ohne selbst zur Trägerschaftsfrage Position zu beziehen; die CDU benennt nur ein auf Schichtberufe begrenztes Instrument.Reihenfolge nach Programmtext, keine Abstände.Punkte = Parteien in ihren Farben ( CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD); hohl = ohne Aussage; halb gefüllt = äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage.
Grundlage: »Die AfD kündigt ebenfalls einen bedarfsgerechten Ausbau an, stellt ihn aber als einzige Partei in ein Paket, das den Zuschnitt des Systems verändert: Förderung kleiner und privater Träger, ein Landeserziehungsgeld als finanzierte Alternative zur Fremdbetreuung.«