CDU
fehlt
Keine Fundstelle bezieht Zuwanderung auf die Alterung der Bevölkerung oder den Altenquotienten; die einschlägigen Fundstellen behandeln Fachkräftegewinnung als Standortfrage, nicht Demografie als Ausgleichsargument.
Themenfelder › Migration & Integration ›
Sachfrage: Demografischer Wandel und Alterung
Rolle der Nettozuwanderung als (Teil-)Ausgleich der Bevölkerungsalterung — zugewanderte Personen sind im Schnitt jünger als die einheimische Bevölkerung und verlangsamen die Alterung regional unterschiedlich stark (z. B. Altenquotient West vs. Ost), kehren den Alterungstrend aber nicht um.
Statistisches Bundesamt (Destatis), »Migration in Zeiten des demografischen Wandels« sowie Bevölkerungsprojektionen (Variantenrechnung bis 2070).
fehlt
Keine Fundstelle bezieht Zuwanderung auf die Alterung der Bevölkerung oder den Altenquotienten; die einschlägigen Fundstellen behandeln Fachkräftegewinnung als Standortfrage, nicht Demografie als Ausgleichsargument.
substanziell
Wortlaut: Ziel
»unsere Gesellschaft wird immer älter. Deshalb brauchen wir auch künftig Arbeitsmigration« Beleg ↗
Das Programm stellt einen expliziten Kausalzusammenhang zwischen Alterung der Gesellschaft und der Notwendigkeit künftiger Arbeitsmigration her und benennt damit Position und Instrument (Arbeitsmigration als demografische Antwort), wenn auch ohne quantitative Ausgestaltung.
fehlt
Keine Fundstelle verknüpft Zuwanderung mit Bevölkerungsalterung oder Altenquotient; die Migrationspolitik wird humanitär und arbeitsmarktbezogen, nicht demografisch begründet.
fehlt
Demografischer Wandel, Alterung oder die Ausgleichsfunktion von Nettozuwanderung kommen in keiner Fundstelle vor.
fehlt
Keine Passage diskutiert die Rolle der Nettozuwanderung als Ausgleich der Bevölkerungsalterung; auch die Fachkräftemangel-Passage (Absatz 254) benennt nur die demografische Ursache, ohne Zuwanderung als Gegenmaßnahme zur Alterung zu erwägen. Demografischer Wandel wird ausschließlich über pronatalistische Familienpolitik und Pflege behandelt, Zuwanderung dort nur negativ als ›ungesteuerte Massenmigration‹.
Einordnung der RedaktionGrundlage sind die oben belegten Antworten. Die Einordnung beschreibt, was die Parteien vorhaben. Mehr zur Methode
Bei der demografischen Ausgleichsfunktion von Zuwanderung liegt die zentrale Trennlinie darin, ob eine Partei den Zusammenhang zwischen Alterung und Migration überhaupt herstellt. Nur die SPD benennt ihn explizit und leitet daraus die Notwendigkeit künftiger Arbeitsmigration ab, ohne dies zu beziffern. CDU, Grüne und Linke äußern sich zu Zuwanderung als demografischem Ausgleichsinstrument nicht. Die AfD behandelt den demografischen Wandel zwar, aber über einen anderen Instrumentenpfad — pronatalistische Familienpolitik und Pflege — und erwägt Zuwanderung dort nicht als Gegenmaßnahme zur Alterung, sondern rahmt sie an anderer Stelle ausschließlich negativ als »ungesteuerte Massenmigration«.
Muster der Positionen: Zu wenige Positionen für ein Muster
Ohne Aussage: CDU, Grüne, Linke, AfDPunkte = Parteien in ihren Farben ( CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD); hohl = ohne Aussage; halb gefüllt = äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage.
Grundlage: »Bei der demografischen Ausgleichsfunktion von Zuwanderung liegt die zentrale Trennlinie darin, ob eine Partei den Zusammenhang zwischen Alterung und Migration überhaupt herstellt.«
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