Einordnung der Redaktion auf Basis der oben belegten Antworten —
beschrieben wird das angestrebte Handeln der Parteien, keine Wirkungsprognose.
Zur Methodik.
Bei digitaler Bürgerbeteiligung und offenen Verwaltungsdaten benennen nur drei Programme eines der beiden Elemente, keines beide zugleich. Die Grünen benennen mit der zentralisierten Plattform mein.berlin.de und einer eigenen Berlin-App ein konkretes Beteiligungsinstrument, äußern sich aber nicht zu offenen Daten. Die CDU kündigt den Ausbau des 'digitalen Zwillings' zur zentralen Beteiligungsplattform an, ebenfalls ohne Aussage zu offenen Daten. Die SPD positioniert sich umgekehrt zur Datenseite mit dem Prinzip 'Open by default', ohne eine Beteiligungsplattform zu benennen. Die Programme von Linke und AfD enthalten zu beiden Elementen keine Aussage.
Muster der Positionen: Verschiedene Ansätze
Die Programme weisen weder in eine gemeinsame noch in zwei entgegengesetzte Richtungen — sie setzen an verschiedenen Stellen an.
Ohne Aussage: Linke, AfDCDU, SPD und Grüne sprechen jeweils nur eines von zwei unterschiedlichen Elementen an (Beteiligungsplattform: CDU/Grüne; offene Verwaltungsdaten: SPD) – keine der drei Parteien beide zugleich. Es lässt sich daher keine einheitliche gemeinsame Richtung für die Sachfrage als Ganzes belegen, nur eine Teilübereinstimmung zwischen CDU und Grünen beim Element Beteiligungsplattform.Punkte = Parteien in ihren Farben ( CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD); hohl = ohne Aussage; halb gefüllt = äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage.
Grundlage: »nur drei Programme eines der beiden Elemente, keines beide zugleich«