Einordnung der Redaktion auf Basis der oben belegten Antworten —
beschrieben wird das angestrebte Handeln der Parteien, keine Wirkungsprognose.
Zur Methodik.
Bei der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche trennt die Parteien vor allem der Instrumententyp: Die Grünen verankern das Feld strukturell (Pflichtbestandteil aller geförderten Kultureinrichtungen im neuen Kulturfördergesetz, ausgebauter Projektfonds, ein Besuchsziel von mindestens vier Kultureinrichtungen jährlich je Schüler*in), die Linke setzt auf niedrigschwellige Teilhabeinstrumente (Kooperationsformate TUSCH/TUKI, Kinderkulturmonat, Landes-KulturPass, 3-Euro-Ticket, aufsuchende Kulturarbeit für geflüchtete Kinder). SPD und AfD nennen demgegenüber nur zu erhaltende bzw. nicht zu kürzende Infrastruktur (Musikschulen, Jugendkunstschulen, Kindertheater) ohne eigenes didaktisches oder strukturelles Konzept. Das Programm der CDU enthält zu dieser Sachfrage keine Aussage.
Muster der Positionen: Gleiche Richtung
Gemeinsame Richtung: Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche sichern und ausbauen — wie verbindlich legen sich die Programme fest?
Absichtserklärung
Festgelegt: Instrument, Zahl und Termin
Grüne und Linke beziffern ihre Instrumente (Besuchsziel bzw. Ticket- und Passpreise), SPD und AfD bleiben beim Bekenntnis, die Infrastruktur zu erhalten, ohne eigenes Instrument.Ohne Aussage: CDUGrüne verankern das Feld strukturell (Pflichtbestandteil im Kulturfördergesetz, Projektfonds, Besuchsziel), die Linke setzt auf niedrigschwellige Teilhabeinstrumente; SPD und AfD nennen dagegen nur zu erhaltende bzw. nicht zu kürzende Infrastruktur ohne eigenes didaktisches oder strukturelles Konzept.Stufen: Absicht · Instrument benannt · Instrument + Zahl oder Termin · Instrument + Zahl und Termin. Verbindlich heißt: festgelegt — nicht: besser.Punkte = Parteien in ihren Farben ( CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD); hohl = ohne Aussage; halb gefüllt = äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage.
Grundlage: »Bei der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche trennt die Parteien vor allem der Instrumententyp: Die Grünen verankern das Feld strukturell (Pflichtbestandteil aller geförderten Kultureinrichtungen im neuen Kulturfördergesetz, ausgebauter Projektfonds, ein Besuchsziel von mindestens vier Kultureinrichtungen jährlich je Schüler*in), die Linke setzt auf niedrigschwellige Teilhabeinstrumente (Kooperationsformate TUSCH/TUKI, Kinderkulturmonat, Landes-KulturPass, 3-Euro-Ticket, aufsuchende Kulturarbeit für geflüchtete Kinder). SPD und AfD nennen demgegenüber nur zu erhaltende bzw. nicht zu kürzende Infrastruktur (Musikschulen, Jugendkunstschulen, Kindertheater) ohne eigenes didaktisches oder strukturelles Konzept.«