CDU
fehlt
Das Programm der CDU äußert sich nicht zum wissenschaftlichen Konsens zur menschengemachten Erderwärmung, zu IPCC-Berichten, Attributionsforschung oder Zustimmungsgraden in der Fachliteratur.
Themenfelder › Klima & Energie ›
Sachfrage: Wissenschaftlicher Konsens zur menschengemachten Klimaerwärmung (IPCC-Attributionsforschung)
Der Stand der internationalen Attributionsforschung, wonach die seit der vorindustriellen Zeit beobachtete Erderwärmung eindeutig auf menschliche Treibhausgasemissionen zurückzuführen ist ('unequivocal human influence', IPCC AR6), und der Umfang der wissenschaftlichen Übereinstimmung darüber in der begutachteten Fachliteratur (Konsensstudien, die einen Zustimmungsgrad von über 97–99 % unter Klimaforschern und in der Publikationslage ermitteln).
IPCC, Sechster Sachstandsbericht (AR6 Synthesis Report, 2023): menschlicher Einfluss auf das Klimasystem als 'unequivocal' (zweifelsfrei) festgestellt, gestützt auf Attributionsstudien der drei Arbeitsgruppenberichte (2021/2022); Lynas, Houlton & Perry, 'Greater than 99% consensus on human caused climate change in the peer-reviewed scientific literature', Environmental Research Letters, 2021 (Aktualisierung von Cook et al. 2013, dort 97 %); Deutscher Wetterdienst (DWD), Klimastatusbericht und Basisfakten zum Klimawandel (u. a. Erwärmung Deutschlands um rund 1,6–2,5 °C seit vorindustrieller Zeit, den fünf wärmsten Jahren seit Messbeginn 1881 alle nach 2000); Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das mit eigenen Wissenschaftlern aktiv an den IPCC-Arbeitsgruppenberichten mitwirkt.
fehlt
Das Programm der CDU äußert sich nicht zum wissenschaftlichen Konsens zur menschengemachten Erderwärmung, zu IPCC-Berichten, Attributionsforschung oder Zustimmungsgraden in der Fachliteratur.
fehlt
Das Programm der SPD äußert sich nicht zum wissenschaftlichen Forschungsstand zum menschengemachten Klimawandel; es setzt Klimaschutz und Klimaneutralität als gegeben voraus, ohne dies mit dem Forschungsstand zu begründen.
fehlt
Das Programm der Grünen setzt den menschengemachten Klimawandel an mehreren Stellen als gegeben voraus, äußert sich aber nirgends zum wissenschaftlichen Konsens selbst — weder zur Attributionsforschung noch zu Konsensstudien wird eine eigene Aussage getroffen.
fehlt
Das Programm der Linken benennt weder den Stand der Attributionsforschung noch den Grad der wissenschaftlichen Übereinstimmung zum menschengemachten Klimawandel. Die Klimakrise wird als gegeben vorausgesetzt, ohne den wissenschaftlichen Konsens selbst zu thematisieren.
nur ablehnend
»ideologisches Prestigeprojekt ohne Einfluss auf das Weltklima« Beleg ↗
»unterwerfen die Altparteien Bürger, Wirtschaft und Verwaltung gleichermaßen einem dogmatischen Klimanarrativ und gefährden Prosperität und Wohlstand in unserer Stadt« Beleg ↗
Das Programm der AfD setzt sich mit der Forschung zum menschengemachten Klimawandel (IPCC, Konsensstudien, Erwärmungsdaten) an keiner Stelle inhaltlich auseinander, sondern etikettiert die daraus abgeleitete Klimapolitik pauschal als »ideologisches Prestigeprojekt« und »dogmatisches Klimanarrativ«. Auch andere Stellen im Programm bleiben auf dieser Framing-Ebene, ohne den wissenschaftlichen Konsens selbst zu adressieren.
Einordnung der Redaktion auf Basis der oben belegten Antworten — beschrieben wird das angestrebte Handeln der Parteien, keine Wirkungsprognose. Zur Methodik.
Entscheidend ist hier, ob die Parteien den wissenschaftlichen Attributionskonsens zur menschengemachten Erwärmung überhaupt thematisieren. CDU, SPD, Grüne und Linke setzen die Klimakrise in ihren Programmen als Prämisse voraus, ohne den Forschungsstand (IPCC, Konsensstudien) selbst zu benennen oder zu begründen. Die AfD ist die einzige Partei, die das Thema berührt, tut dies jedoch nicht durch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Attributionsforschung, sondern durch die Etikettierung der daraus abgeleiteten Klimapolitik als 'ideologisches Prestigeprojekt' und 'dogmatisches Klimanarrativ'. Damit bleibt der wissenschaftliche Konsens selbst in keinem der fünf Programme direkt adressiert – die Unterschiede liegen nicht in einer inhaltlichen Positionierung zur Forschung, sondern darin, ob und wie die daraus resultierende Politik kommentiert wird.
Muster der Positionen: Zu wenige Positionen für ein Muster
Ohne Aussage: CDU, SPD, Grüne, LinkeNur die AfD ist zu dieser Sachfrage überhaupt positioniert (ablehnend gegenüber der daraus abgeleiteten Klimapolitik, nicht zum wissenschaftlichen Konsens selbst); mit einer positionierten Partei bleibt die Schwelle von 3 unterschritten, eine Gruppierung ist nicht möglich.Punkte = Parteien in ihren Farben ( CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD); hohl = ohne Aussage; halb gefüllt = äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage.
Grundlage: »Die AfD ist die einzige Partei, die das Thema berührt, tut dies jedoch nicht durch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Attributionsforschung, sondern durch die Etikettierung der daraus abgeleiteten Klimapolitik als 'ideologisches Prestigeprojekt' und 'dogmatisches Klimanarrativ'.«
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