Einordnung der Redaktion auf Basis der oben belegten Antworten —
beschrieben wird das angestrebte Handeln der Parteien, keine Wirkungsprognose.
Zur Methodik.
Bei kommerzieller Werbung im öffentlichen Raum trennt die Parteien die Richtung: Die Linke unterstützt das Volksbegehren ›Berlin werbefrei‹ und benennt mit dem Verbot großflächiger Gerüstwerbung an Baustellen ein erstes Umsetzungsinstrument zur Zurückdrängung. Die Grünen lehnen mit der Gerüstwerbung vor Wohnungsfenstern nur eine eng umrissene Form ab, ohne zum Werbekonzept oder zum Volksbegehren insgesamt Position zu beziehen. Die CDU führt Werbeflächen umgekehrt als Einnahmequelle an, mit der sie den Betrieb öffentlicher Toiletten finanzieren will. SPD und AfD enthalten sich einer Aussage zu Außenwerbung im Stadtbild.
Muster der Positionen: Zwei Richtungen
Begrenzung von Außenwerbung im Stadtbild
Werbeflächen als Einnahmequelle
Die Linke unterstützt das Volksbegehren ›Berlin werbefrei‹ ausdrücklich und ergänzt ein Verbot großflächiger Gerüstwerbung, die Grünen lehnen nur die enge Form der Gerüstwerbung vor Wohnungsfenstern ab, und die CDU führt Werbeflächen umgekehrt als Einnahmequelle an.Ohne Aussage: SPD, AfDDie Grünen lehnen nur die enge Form der Gerüstwerbung vor Wohnungsfenstern ab, ohne sich zum Volksbegehren ›Berlin werbefrei‹ insgesamt zu positionieren; die Linke unterstützt das Volksbegehren ausdrücklich und nennt zusätzlich ein Verbot großflächiger Gerüstwerbung an Baustellen.Reihenfolge nach Programmtext, keine Abstände.Punkte = Parteien in ihren Farben ( CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD); hohl = ohne Aussage; halb gefüllt = äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage.
Grundlage: »Die CDU führt Werbeflächen umgekehrt als Einnahmequelle an, mit der sie den Betrieb öffentlicher Toiletten finanzieren will.«