CDU
fehlt
Keine Fundstelle behandelt Lebensmittelverschwendung, Containern, Spendepflichten oder Verteilstationen. Geprüfte Suchbegriffe: Lebensmittelverschwendung, Containern, Tafel, Kiez-Box, Lebensmittelrettung — keine Treffer.
Themenfelder › Landwirtschaft ›
Sachfrage: Lebensmittelverschwendung und Lebensmittelrettung
Es geht um den Umgang mit genusstauglichen, aber nicht mehr verkäuflichen Lebensmitteln entlang der Wertschöpfungskette – rechtliche Rahmenbedingungen für das Containern, mögliche Pflichten zu Preisreduzierung oder Spende kurz vor Ablauf sowie Infrastruktur für die Lebensmittelrettung wie öffentliche Verteilstationen (»Kiez-Boxen«, vormals Kiez-Kühlschränke). Nach einer Baseline-Erhebung des Thünen-Instituts im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums (2019) fallen in Deutschland jährlich rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an, davon rund 10 Millionen Tonnen vermeidbar; mit gut 52 Prozent bzw. 6,1 Millionen Tonnen entsteht der größte Anteil in privaten Haushalten. In Berlin initiierte die zuständige Senatsverwaltung im Oktober 2024 einen Runden Tisch mit rund 40 Akteuren aus Handel, Tafelbewegung und Zivilgesellschaft mit dem Ziel, die Lebensmittelverschwendung bis 2030 zu halbieren; Ende 2025 bestanden in der Stadt 14 öffentliche Verteilstationen. Politisch strittig ist, ob es bei freiwilligen Selbstverpflichtungen und Modellprojekten bleibt oder ob rechtliche Vorgaben – etwa zur Straffreiheit des Containerns oder zu verpflichtender Spende kurz vor Ablauf – hinzukommen sollen.
Johann Heinrich von Thünen-Institut im Auftrag des BMEL, Thünen Report 71 »Lebensmittelabfälle in Deutschland – Baseline 2015« (2019); Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz Berlin, Maßnahmenkatalog des Runden Tisches gegen Lebensmittelverschwendung (2025).
fehlt
Keine Fundstelle behandelt Lebensmittelverschwendung, Containern, Spendepflichten oder Verteilstationen. Geprüfte Suchbegriffe: Lebensmittelverschwendung, Containern, Tafel, Kiez-Box, Lebensmittelrettung — keine Treffer.
fehlt
Keine Fundstelle behandelt Lebensmittelverschwendung, Containern, Spendepflichten oder Verteilstationen; das Programm äußert sich zu dieser Sachfrage nicht.
substanziell
»dass Containern legalisiert wird und dass Lebensmittel, die nur noch über eine geringe Haltbarkeit verfügen, preisreduziert anzubieten oder zu spenden sind« Beleg ↗
»verstetigen wir die koordinierende Stelle für Lebensmittelrettung und unterstützen den Aufbau und Erhalt von Kiez-Kühlschränken« Beleg ↗
Das Programm fordert rechtliche Vorgaben statt bloßer Freiwilligkeit: Legalisierung des Containerns, faktische Pflicht zu Preisreduzierung oder Spende bei geringer Haltbarkeit, dazu institutionelle Verstetigung der Koordinierungsstelle für Lebensmittelrettung und Ausbau der Kiez-Kühlschränke als Verteilinfrastruktur.
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Das Programm der Linken äußert sich nicht zur Verschwendung von Lebensmitteln, etwa zu Containern, Spendepflichten oder Verteilstationen wie Kiez-Boxen.
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Das Programm der AfD äußert sich nicht zum Umgang mit genusstauglichen, aber nicht mehr verkäuflichen Lebensmitteln. Containern, Spendepflichten oder Verteilstationen kommen im Programm nicht vor.
Einordnung der Redaktion auf Basis der oben belegten Antworten — beschrieben wird das angestrebte Handeln der Parteien, keine Wirkungsprognose. Zur Methodik.
Bei der Lebensmittelverschwendung ist einzig die Grünen-Position im Bestand vertreten, und sie setzt auf Ordnungsrecht statt Freiwilligkeit. Gefordert werden die Legalisierung des Containerns sowie eine faktische Pflicht zu Preisreduzierung oder Spende kurz vor Ablauf, ergänzt um die institutionelle Verstetigung der Koordinierungsstelle für Lebensmittelrettung und den Ausbau der Kiez-Kühlschränke als Verteilinfrastruktur. CDU, SPD, Linke und AfD enthalten zu Containern, Spendepflichten oder Verteilstationen keine Aussage – ihre Programme äußern sich zu dieser Sachfrage nicht.
Muster der Positionen: Zu wenige Positionen für ein Muster
Ohne Aussage: CDU, SPD, Linke, AfDNur eine Partei positioniert (Grüne mit Ordnungsrecht: Containern legalisieren, Spendepflicht, Koordinierungsstelle, Kiez-Kühlschränke) — für ein Gruppenmuster reicht die Positionierungsdichte nicht.Punkte = Parteien in ihren Farben ( CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD); hohl = ohne Aussage; halb gefüllt = äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage.
Grundlage: »Bei der Lebensmittelverschwendung ist einzig die Grünen-Position im Bestand vertreten, und sie setzt auf Ordnungsrecht statt Freiwilligkeit.«