Einordnung der Redaktion auf Basis der oben belegten Antworten —
beschrieben wird das angestrebte Handeln der Parteien, keine Wirkungsprognose.
Zur Methodik.
Zur geschlechtergerechten Sprache in Schule und Bildung äußern sich SPD, Grüne und Linke in den vorliegenden Programmen nicht. CDU und AfD positionieren sich ausschließlich ablehnend, unterscheiden sich aber im Instrument: Die CDU verwendet „weniger Gendern“ als rhetorische Abgrenzung ohne eigenes Ordnungsinstrument, die AfD kündigt ein Verbot der Gendersprache an Schulen an. Keine der fünf Parteien bezieht sich auf die differenzierte Position des Rechtschreibrats oder auf die Verständlichkeitsforschung zu Genderformen.
Muster der Positionen: Gleiche Richtung
Gemeinsame Richtung: Ablehnung von Gendersprache in Schule und Bildung — wie verbindlich legen sich die Programme fest?
Absichtserklärung
Festgelegt: Instrument, Zahl und Termin
Die CDU lehnt Gendersprache nur als Bekenntnis ohne eigenes Mittel ab, die AfD kündigt mit einem Verbot an Schulen ein konkretes Instrument an.Ohne Aussage: SPD, Grüne, LinkeDie CDU lehnt Gendersprache nur rhetorisch ab, ohne ein Ordnungsinstrument zu benennen; die AfD kündigt ein Verbot der Gendersprache an Schulen an.Stufen: Absicht · Instrument benannt · Instrument + Zahl oder Termin · Instrument + Zahl und Termin. Verbindlich heißt: festgelegt — nicht: besser.Punkte = Parteien in ihren Farben ( CDU, SPD, Grüne, Linke, AfD); hohl = ohne Aussage; halb gefüllt = äußert sich zu einem anderen Aspekt der Frage.
Grundlage: »CDU und AfD positionieren sich ausschließlich ablehnend, unterscheiden sich aber im Instrument: Die CDU verwendet „weniger Gendern“ als rhetorische Abgrenzung ohne eigenes Ordnungsinstrument, die AfD kündigt ein Verbot der Gendersprache an Schulen an.«